Archiv für 10. April 2011

Weihe der Feldstandarte des 2. Regiments der Tiroler Kaiserjäger am 29. Mai 2011

Am 29. Mai 2011 fand auf der oberen Campoluzzo-Alm in der Gemeinde Laghi (Provinz Vicenza) auf historischem Boden die von den Tiroler Kaiserjägern Süd-Tiroler Unterland veranstaltete Weihe der Feldstandarte des 2. Regiments der Tiroler Kaiserjäger statt.

Auftakt der Veranstaltung bildete die Überschreitung der ehemaligen k.u.k. Reichsgrenze vonseiten der angetretenen Formationen unter den Klängen des von der Musikkapelle Vielgereuth / Folgaria gespielten Marsches „Mir sein die Kaiserjäger“ und deren Einmarsch auf die malga Campoluzzo superiore.

Dort, wo in den Maitagen des Jahres 1916 die Frühjahrsoffensive der österreichisch-ungarischen Streitkräfte stattfand und das Original der Feldstandarte dem 2. Regiment der Tiroler Kaiserjäger übergeben wurde, nahmen die nunmehrigen Traditionsvereine unter dem Gesamtkommando des Hauptmannes der Tiroler Kaiserjäger, Ing. Romed Kluibenschädl, Aufstellung, darunter verschiedene Ortsgruppen des Tiroler Kaiserjägerbundes, Vertreter des k. k. Landwehrinfanterieregiments Linz Nr. 2, des k.u.k. Infanterieregiments Freiherr von Waltstätten Nr. 97 aus Cormons und Triest, des k.u.k. Dragonerregiments Nr. 7 Herzog von Lothringen und Bar aus Linz, des Kaiserschützenregiments Trient Nr. I und der Standschützen, die Reitende Artilleriedivision Nr.2 aus Wien, sowie die Traditionsbatterie des k.u.k. Gebirgsartillerieregiments Kaiser Nr. 14 aus Dölsach.

Es folgten die Meldung an den militärischen Höchstanwesenden, Oberst Johann Gaiswinkler (6. Jägerbrigade) und an den Bürgermeister der Gemeinde Laghi, sowie die Frontabschreitung. Im Bild auch die Fahnenpatin Mag. Theresa Sternbach und der Präsident des Altkaiserjäger-Clubs, Oberst Manfred Schullern.

Die heilige Feldmesse wurde von Feldkurat Reinald Romaner unter Mithilfe von Dr. Moritz Windegger gefeiert.

Die Ehrenkompanie wurde vom Deutschmeister-Schützenkorps aus Wien unter SchMjr. Alfred Mühlhauser gestellt.

Die Traditionsbatterie des k.u.k. Gebirgsartillerieregiments Kaiser Nr. 14  aus Dölsach führte die Salutschüsse durch.

Nach der Feldmesse fand die Weihe der Feldstandarte statt: Feldkurat Reinald Romaner segnete die Standarte, welche der Standartenträger aus den Händen des stellvertretenden Kommandanten der 6. Jägerbrigade, Oberst Johann Gaiswinkler, empfang.

Die Fahne hoch zur Volkshymne!

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Defilierung und der Ausmarsch der angetretenen Formationen.


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Zitat

„In meiner mehr als 40jährigen Dienstzeit kenne ich die Kaiserjäger nur als Aristokraten der Infanterie. Ich betrachte sie daher als Gardetruppen und werde sie dort verwenden, wo ich einen todsicheren Erfolg erzielen will“. (Feldmarschall S. von Boroevic, Kommandant der Isonzoarmee, 12.08.1915)

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